- Home
- » Fördersysteme
- » Referenzanlagen
- » Coop
Coop
Faszinierende Förder- und Verpackungstechnik von BUSCH Fördertechnik
-
Kunde: Coop Grossbäckerei, Bern
-
Produkt: Auskühl-Förderstrecken, mit Plattenbandketten, 4 Doppel-Packtische mit Gebinde-Stapelroboter, SPS-Steuerung mit Operator-Panel
-
Projektrealisierung: 2007
Flechten, schneiden, backen…
Auch bei modernsten Produktionsanlagen, beeindruckenden Ofenlinien und besten Ausgangsprodukten bleibt richtiges Fingerspitzengefühl das ausschlaggebende Qualitätskriterium. Das Ansetzen des Hebels (Vorteig), die Gärzeit des Teigs, Aromaentwicklung, perfekte Krumen, schön geflochtene Zöpfe sowie die zusätzliche Berücksichtigung von witterungsbedingten Einflüssen unterliegen bis heute ausschliesslich dem Wissen und den Fertigkeiten des Bäckers. Entscheidend für die Qualität ist auch die richtige Auskühlung; so enthält gebackenes Brot noch rund 40% Wasser. Würden die Brote zu heiss verpackt, kondensiert die Feuchtigkeit am Brotsack und weicht so die Brotrinde auf. Daher braucht jede Brotsorte ihre richtige Auskühlungszeit, welche über eine automatische Geschwindigkeitsregelung der Auskühlstrecken gewährleistet wird.
Mit BUSCH im Sack
BUSCH sorgt für ausgekühlte Brote und kühle Köpfe. Die variabel steuerbaren Auskühl-Förderstrecken sowie staufreien Förder- und Verpackungsanlagen ermöglichen den unterbruchsfreien Betrieb und die versandfertige Bereitstellung in Gebinden. Von den Ofenlinien werden die Brote automatisch auf 4 parallel laufende Auskühl-Förderstrecken und von diesen zu den Packtischen geleitet. Die gesamte Anlage ist, mit einer Länge von 850 m, 40‘000 Kettengliedern und 40 Motoren, nahtlos in die bestehende Produk
|
|
Operation am offenen Herzen
Einen speziellen Effort leistete BUSCH bei der Installation der Anlage. Die COOP-Grossbäckerei muss ohne Unterbruch produzieren können, denn ein Unterbruch würde sofort das fein abgestimmte Räderwerk von Produktion und Logistik durcheinander bringen. Daher mussten alle Anlagenteile bei laufendem Betrieb innerhalb von nur 6 Monaten – und unter strikter Einhaltung der hygienischen Bedingungen in der bestehenden Produktionshalle – aufgebaut und in Betrieb gesetzt werden. Dass es vor der linienweise Inbetriebnahme keine 1:1 Testläufe gab, versteht sich unter diesen Bedingungen fast von selbst… alles musste auf den ersten Anhieb gleich einwandfrei funktionieren! Die Montage der Förderstrecken erfolgte überdies aus Platzgründen mit einer Hängekonstruktion von der Decke her.
Zufriedene Bäcker
Solch aufwendige Projekte sind natürlich nur im guten Teamwork mit den Betriebsverantwortlichen und den Mitarbeitern realisierbar, zumal die Schulung für das Handling ebenfalls im laufenden Betrieb erfolgte. Zur Freude aller Beteiligten führte dies zu einer konstruktiven Zusammenarbeit und zu einer guten Akzeptanz der neuen Anlage bei den involvierten Mitarbeitern.
